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Was sind die besten Krypto-Handelsindikatoren?

Seit es den Handel gibt, wurden Handelsindikatoren entwickelt, die Händlern helfen, fundierte Vorhersagen über ihre Positionen zu machen. Und diese Entwicklung hat sich mit dem Wachstum der Kryptowährungen fortgesetzt.

Als Händler suchst du wahrscheinlich nach Möglichkeiten, deine Handelsleistung mit Hilfe der besten verfügbaren Indikatoren zu steigern. Zu verstehen, was Indikatoren sind, wie sie funktionieren und wie und wann man sie einsetzt, ist eine wichtige Grundlage für den Einstieg.

Dieser Artikel behandelt all diese Themen, einschließlich spezifischer Indikatoren, die sich als besonders zuverlässig erwiesen haben.

Beginnen wir also damit, zu verstehen, was Handelsindikatoren sind.

Was ist ein Handelsindikator?

Ein Handelsindikator ist ein technisches Werkzeug, das Grafiken und mathematische Formeln verwendet, um die Richtung eines Marktes anzuzeigen. Krypto-Händler oder -Investoren verwenden einen Indikator in Verbindung mit einem Handelsdiagramm, um die Marktbedingungen zu analysieren. Die Grundidee besteht darin, vergangene Marktbewegungen zu studieren und sie dann zu nutzen, um zukünftige Preistrends und -muster zu antizipieren.

Obwohl Indikatoren dir zeigen sollten, wohin sich der Markt bewegt, ist es wichtig zu erwähnen, dass sie die Preise von Bitcoin oder anderen Krypto-Assets nicht mit absoluter Sicherheit vorhersagen können. Das übergeordnete Ziel ist es, dir dabei zu helfen, Handelsmöglichkeiten zu erkennen, um den Gewinn zu maximieren und gleichzeitig den Verlust zu minimieren.

Lass uns nun die beiden gängigen Kategorien von Indikatoren und ihre Funktionalitäten betrachten. Danach werden wir dir die wichtigsten Dinge erläutern, die du über Indikatoren wissen musst.

Arten von Handelsindikatoren

Obwohl es verschiedene Handelsindikatoren gibt, fallen sie im Allgemeinen in zwei verschiedene Kategorien: Vorlaufende (Leading) und nachlaufende (Lagging) Indikatoren

Vorlaufende Indikatoren vs. nachlaufende Indikatoren

Vorlaufende Indikatoren konzentrieren sich in der Regel auf die Vorhersage künftiger Kursentwicklungen. Stelle dich das so vor, als würdest dich durch die Windschutzscheibe deines Autos schauen, um die Straße vor dir zu sehen. Aus deiner Sicht kannst du auf der Grundlage dessen, was du vor sich sehen kannst, vorhersagen, was du tun solltest. In ähnlicher Weise kann ein vorlaufender Indikator ein Signal geben, bevor die eigentliche Kursbewegung stattfindet, und er kann die Dynamik der Kursbewegung registrieren, wenn sie sich verlangsamt oder beschleunigt.

Nachlaufende Indikatoren hingegen achten mehr darauf, wie sich die Kursentwicklung in der Vergangenheit abgespielt hat. Stelle dich das wie einen Blick in den Rückspiegel vor, mit dem du den Weg, den du zurückgelegt hast, betrachten kannst. Nachlaufende Indikatoren liefern die Signale, die du benötigst, um das Verhalten der Kursbewegung zu bestätigen.

Untertypen von Handelsindikatoren

Neben den beiden primären Indikatortypen, die wir bisher erörtert haben, lassen sich weitere Indikatoren danach unterteilen, wie sie die Preisbewegung berechnen, um das Signal zu liefern. Hier sind einige davon.

Trendindikatoren

Trendindikatoren sind eine Untergruppe der nachlaufenden Indikatoren. Wenn Signale unklar werden, liefern sie ein objektives Maß für die Preisrichtung eines Vermögenswerts, um die Stärke eines Trends zu ermitteln. Mit ihnen werden die Kursdaten in der Regel durch eine einzige Linie dargestellt, was den Händlern hilft, die besten Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten für ihre Geschäfte zu finden.

Volumenindikatoren

Volumenindikatoren werden verwendet, um die Stärke eines Trends zu bestimmen oder die Richtung eines Trends anhand der Bewegung des Volumens zu bestätigen. Ein hohes Volumen bedeutet, dass die Preise mit dem Aufwärtstrend Schritt halten werden. Ist das Volumen hingegen niedrig, könnte der Trend bald einbrechen.

Volatilitätsindikatoren

Der Kryptomarkt ist allgemein dafür bekannt, dass er volatil ist. Ein Volatilitätsindikator kann die Rate der Preisbewegung messen, unabhängig von der Richtung, die sie nimmt. Wenn der Markt aufgrund eines schnellen Auf- und Abschwungs der Preise eine hohe Volatilität erfährt, können Händler sie nutzen, um den richtigen Zeitpunkt für einen Kauf oder Verkauf trotz der schwankenden Marktbedingungen zu ermitteln.

Oszillator-Indikatoren

Ein Oszillator-Indikator, der auch als Momentum-Indikator bezeichnet wird, ist ein vorlaufender Indikatortyp, der darauf abzielt, einen möglichen Trend in Bezug auf die Geschwindigkeit der noch ausstehenden Kursbewegung zu erkennen. Dies geschieht durch den Vergleich der Kurse im Zeitverlauf. Diese Indikatoren bewegen sich oder oszillieren zwischen zwei Grenzwerten (oberhalb und unterhalb des Mittelpunkts), um die Stärke und Dynamik des Trends zu messen. Kurz gesagt, Oszillator-Indikatoren zeigen Händlern in der Regel an, wann ein Markt überkauft oder überverkauft ist.

Die besten Krypto-Handelsindikatoren

Nachdem wir nun erläutert haben, was Handelsindikatoren sind, wollen wir nun einige der besten Indikatoren für den Krypto-Handel vorstellen.

#1 – Relative Strength Index (RSI) 

Der RSI ist ein Momentum-Indikator (oder Oszillator), der 1978 von einem technischen Analysten, Welles Wilder, entwickelt wurde. Mit Hilfe einer komplizierten Formel kann er die Bewegung einer Preisänderung sowie die Geschwindigkeit und das Ausmaß der Preisänderung messen, indem er die überverkauften und überkauften Bedingungen bewertet. 

Der Bereich der RSI-Formel liegt zwischen 0 und 100. Ein Vermögenswert gilt als überverkauft, wenn er sich unterhalb des Bereichs von 30 bewegt. Steigt der Wert über 70, geht das Diagramm in den überkauften Bereich über. In manchen Fällen, z. B. bei anhaltenden Trends, bleibt der Indikator über längere Zeit im überkauften oder überverkauften Bereich.

Sobald der RSI-Indikator auf dem Chart eingesetzt wird, wird er durch eine einzelne Linie dargestellt, die sich zwischen zwei parallelen Linien seitwärts bewegt. 

Viele Händler haben festgestellt, dass die Kombination des RSI mit anderen Indikatoren hilfreich sein kann. Er hilft ihnen bei der Entscheidung, ob sie im Markt bleiben oder den Ausstieg suchen sollen. In anderen Fällen kann dieser Indikator einem Händler helfen, Divergenzsignale für bullische oder bearische Marktbedingungen oder sogar für eine übertriebene Divergenz zu erkennen.

#2 – Moving Averages (MA, gleitende Durchschnitten)

Der MA als nachlaufender Indikator ist ein beliebtes Instrument auf dem Bitcoin- und Kryptomarkt. Sein Hauptzweck ist es, den Durchschnittspreis einer bestimmten Anzahl der letzten Kerzen anzuzeigen. Mit anderen Worten, er glättet die Kursentwicklung über einen bestimmten Zeitraum. 

Wenn du also einen gleitenden Durchschnittsindikator einrichtest, kannst du die Anzahl der Perioden, die du berücksichtigen möchtest, ändern. In diesem Zusammenhang stellt eine Periode eine Zeiteinheit dar, die auf dem beobachteten Zeitrahmen des Charts basiert. Für welchen MA du dich als Händler entscheidest, hängt von deinem Handelsstil ab.

Händler verwenden zum Beispiel häufig den 20-Perioden-, 50-Perioden- und 200-Perioden-Zeitrahmen. Mit diesen Zeitrahmen können Händler die allgemeine Richtung des Krypto-Assets auf der Grundlage des gewählten Datensatzes im Laufe der Zeit erkennen. 

Der Ansatz eines Händlers wird hauptsächlich durch den gewählten Zeitrahmen bestimmt. Beispielsweise finden Daytrader den gleitenden 20-Perioden-Durchschnitt aufgrund seines kürzeren Zeitrahmens oft praktisch. In anderen Fällen ist der gleitende 200-Perioden-Durchschnitt besser für langfristige Händler geeignet, die die Trends geduldig verfolgen können. Der MA gibt dem Händler immer noch einen guten Hinweis auf Unterstützungs- und Widerstandsniveaus.

Die wichtigsten Arten von Moving Averages

Es ist zu beachten, dass es verschiedene Arten von gleitenden Durchschnitten gibt. Diese gleitenden Durchschnitte berechnen effektiv verschiedene Zeitrahmen, funktionieren aber noch besser, wenn sie in Kombination eingesetzt werden.

Einfacher gleitender Durchschnitt (Simple Moving Average, SMA)

Während der gleitende Durchschnittsindikator nur den Durchschnittspreis anzeigt, hilft der SMA einem Händler, den Preis einer Kryptowährung über einen Zeitrahmen zu berechnen, indem er einen vorbestimmten Satz von Daten verwendet.

Die Formel zur Berechnung des SMA:

SMA = A1 + A2+ …… + An

n

wobei: A der Durchschnittspreis ist

n ist der Zeitraum

Da alle Kurse als gleichwertig angesehen werden, ermöglicht der SMA den Händlern, die durchschnittliche Kursentwicklung zu erkennen. Der SMA-Indikator ändert seine Position, sobald eine neue Kerze auftaucht.

Geglätteter gleitender Durchschnitt (Smoothed Moving Average, SMMA)

Der SMMA ähnelt dem SMA, ist aber etwas komplexer. Er berücksichtigt alle Kursbewegungen mit einem langen Rückblickzeitraum. Im Wesentlichen schränkt der SSMA die Trendanalyse ein und bietet eine klarere Perspektive zur Definition von Unterstützungs- und Widerstandsbereichen.

Exponentieller gleitender Durchschnitt (Exponential Moving Average, EMA)

Der EMA-Indikator sorgt für eine gleichmäßigere Kursentwicklung als der SMA über einen kurzen Zeitraum, indem er kurzfristige Kursschwankungen beseitigt und die Verzögerung reduziert. Es werden vorrangig Daten innerhalb des betrachteten Zeitrahmens berücksichtigt. Daher eignet sich die EMA-Trendlinie für schnelle Entscheidungen im Kryptohandel. Dies macht sie zu einem perfekten Werkzeug für Daytrader, die den Markt analysieren, um einen zuverlässigen und genauen Trend zu erhalten. 

Allerdings reagiert der EMA sehr empfindlich auf den Trend. Dies kann einen Händler verwirren. Es wird empfohlen, andere kompatible Indikatoren zu verwenden, um die genaueste Kaufgelegenheit zu ermitteln.

Die Formel zur Berechnung des EMA lautet wie folgt:

EMA = Y + [K × (X − Y)]

wobei: X = Aktueller Preis

Y = EMA der Vorperiode (SMA wird für die Berechnungen der ersten Periode verwendet)

K = Exponentielle Glättungskonstante (diese gibt den jüngsten Kursen das entsprechende Gewicht, wobei der angegebene Zeitraum im MA verwendet wird)

Gewichteter gleitender Durchschnitt (Weighted Moving Average, WMA)

Der gewichtete gleitende Durchschnitt (WMA) ist eine weitere Art von gleitendem Durchschnitt, die in Betracht gezogen werden sollte. Die Hauptfunktion des WMA besteht darin, die Trendrichtung eines Kryptowertes zu messen, und zwar schneller als der SMA. Sein Hauptaugenmerk liegt auf der Bereitstellung von Daten aus den letzten Tagesabschlüssen eines Vermögenswerts und der Vorhersage kurzfristiger Marktbewegungen. Er ist ein weiterer Indikator, der für kurzfristige Händler geeignet ist. Er wird am besten in Kombination mit anderen gleitenden Durchschnitten verwendet.

WMA = Preis1 x n + Preis2 x (n-1) + …… Preise

n x (n+1)

   

          2

Aus der obigen Formel geht hervor, dass der WMA jedem Preisdurchschnitt eine Zahl zuweist, diese mit dem Zeitraum multipliziert und dann durch 2 geteilt wird.

#3 – Bollinger Bands (BB, Bollinger-Bänder)

Das Ziel der Bollinger-Bänder ist es, aufzuzeigen, wie die Kryptopreise über einen Durchschnittswert gestreut sind. BB wird durch eine Reihe von Trendlinien definiert, die auf zwei (negative und positive) Standardabweichungen ausgerichtet sind, wenn sich die Preise von einem einfachen gleitenden Durchschnitt (SMA) entfernen. Die beiden Bänder können zur Bestimmung der Unterstützungs- und Widerstandsniveaus verwendet werden.

Die Bollinger-Bänder bestehen aus drei Hauptkomponenten: 

  • Das obere Band (positiv) - 20-periodische Standardabweichung (x2) + 20-periodischer SMA
  • Das mittlere Band - 20-Perioden-Standardabweichung (x2) + 20-Perioden-SMA
  • Das untere Band (negativ) - 20-Perioden-SMA

Die Standardabweichung berechnet die Marktvolatilität oder die Differenz zwischen den Werten oder Preisen von der durchschnittlichen Preis-/Wertposition mit dem SMA. Die BB-Einstellungen folgen im Allgemeinen dem 20-Tage-Periodensatz für das untere und obere Band bis zu zwei Standardabweichungen. Die Einstellungen können jedoch je nach Präferenz angepasst werden.   

Viele Händler haben die Erfahrung gemacht, dass es ein Zeichen für einen überkauften Markt ist, wenn sich die Kurse in Richtung des oberen Bandes bewegen. Dies liegt daran, dass der zugrunde liegende Kurs an diesem Punkt ungewöhnlich stark zu steigen beginnt. Beginnt der Kurs hingegen ungewöhnlich zu schrumpfen und tendiert zum unteren Band. In diesem Fall gilt der Markt als überverkauft.

Die Kontraktion und Expansion der Bänder zeigen an, dass der Markt entweder weniger volatil oder volatiler wird.

Die Formel zur Berechnung der Bollinger-Bänder:

BOLU = MA (TP,n) + m∗σ [TP,n]

BOLD = MA (TP,n) − m∗σ [TP,n]

Wobei:

BOLU = Oberes Band

BOLD = Unteres Band

MA = Moving average

TP (typischer Preis) = (High + Low + Close) ÷ 3

n = Anzahl der Tage im Glättungszeitraum (typischerweise 20)

m = Anzahl der Standardabweichungen (typischerweise 2)

σ [TP,n] = Standardabweichung über die letzten n Perioden von TP

#4 – Moving Average Convergence Divergence (MACD, Gleitender Durchschnitt Konvergenz Divergenz)

Der MACD-Indikator ist ein einfaches Instrument, das ein starkes Handelssignal liefern kann. Die Konvergenz bezieht sich auf die beiden gleitenden Durchschnitte, die sich aufeinander zu bewegen, während die Divergenz darin besteht, dass sich die beiden zugrunde liegenden gleitenden Durchschnitte voneinander entfernen.

Wenn der MACD eingesetzt wird, gibt er sowohl dem Trend als auch der Dynamik der Kurse eine Bedeutung. Dabei beziehen sich Trend und Momentum darauf, wann ein steigender Vermögenswert weiter steigt (bullish) und wann ein fallender Vermögenswert weiter sinkt (bearish).

Die allgemeine Regel bei der Verwendung dieses Indikators ist, dass man darauf achten sollte, wann die MACD-Linie über Null steigt. Dies deutet auf einen positiven Aufwärtstrend (bullish) hin, d. h. es ist ein guter Einstiegspunkt. Nehmen wir jedoch an, dass die Linie unter Null fällt. In diesem Fall ist die allgemeine Richtung abwärts (bearish), was bedeutet, dass es ein guter Zeitpunkt ist, den Markt zu verlassen. 

Der Aufwärtstrend wird geschwächt, wenn die Linie des einfachen gleitenden Durchschnitts gleichzeitig zu fallen beginnt und der Kurs neue Werte bildet. Dann ist ein Kursrückgang zu erwarten, was zu einer so genannten Trenddivergenz führt. Dieses Ergebnis ist ein perfekter Indikator für eine mögliche Trendwende.

#5 – MYC Handelsindikator

Der MYC-Indikator ist ein privater Indikator, der Trendanalysen und Momentum-Oszillatoren kombiniert, um genau zu bestimmen, wann eine Kryptowährung in einen bearish oder bullish Trend eintritt.

Ein einzigartiges Merkmal des MYC ist die Trendlinie. Die Trendlinie hilft Händlern zu erkennen, ob ein Long-Signal erzeugt wird, wenn der Preis steigt, und ob ein Short-Signal gebildet wird, wenn der Preis fällt oder nicht. 

Ein weiterer spannender Aspekt des MYC ist, dass er im Gegensatz zum RSI oder den Bollinger Bändern nicht nur Ausstiegspunkte liefert, sondern auch Einstiegspunkte empfiehlt, damit sich die Händler auf ihr Handeln konzentrieren können.

#6 – Ichimoku Cloud

Die Ichimoku-Wolke, auch Ichimoku Kinko Hyo genannt, ist ein recht effizienter visueller Indikator für den Krypto-Handel. Es ist eine Kombination von technischen Indikatoren, die explizit Unterstützungs- und Widerstandsniveaus nutzt, um die Stärke und Richtung eines Kryptomarktes anzuzeigen. 

Er verfügt über fünf Hauptkomponenten von Linien, nämlich: 

  • Konvertierungslinie (Tenkan-sen) 
  • Basislinie (Kijun-sen) 
  • Verzögerungsspanne(Chikou)
  • Führende Spanne A (Senkou A)
  • Führende Spanne B (Senkou B)

Diese Linien kreuzen sich und bilden eine Wolke. Bewegt sich der erwartete Kurs oberhalb der Wolke, ist der Trend aufwärts gerichtet. Bewegt sich der Preis jedoch unterhalb der Wolke, ist der Trend abwärts gerichtet. Eine Bewegung in eine Richtung bedeutet, dass der Preis gleich bleibt. 

Um die Ichimoku-Wolke effektiv zu interpretieren, solltest du dich diese wichtigen Fakten vor Augen halten:

  • Identifiziere zunächst die Leading Span A und B.
  • Wenn die Leading Span A unter der B liegt, bedeutet dies, dass sich die Kryptowährung in eine negative Richtung bewegt, was durch eine rote Wolke dargestellt wird.
  • Liegt die Leading Span A über die Span B, ist eine grüne Wolke zu sehen, was bedeutet, dass die Kryptowährung an Schwung gewinnt.
  • Je dicker die Wolken sind, desto stärker ist der Trend.
  • Kurse, die über oder unter der Wolke ausbrechen, zeigen eine Trendumkehr an.

Außerdem ist zu beachten, dass die Ichimoku-Wolke ein wertvoller Indikator für Daytrader ist, insbesondere bei Verwendung des Edge-to-Edge-Cloud-Setups. Es wird jedoch empfohlen, die Ichimoku-Wolke zusammen mit anderen Indikatoren zu verwenden, um Trends zu bestätigen und die Risiken beim Kryptohandel zu minimieren.

#7 – Fibonacci-Retracement-Indikator

Die Fibonacci-Retracement-Levels sind beliebte und hilfreiche Krypto-Handelsinstrumente, die Händlern dabei helfen können, Wendepunkte bei Kryptowährungspreisen zu erkennen. Sie bieten versteckte Niveaus in Form von horizontalen Linien, die anzeigen, wann Unterstützungs- und Widerstandsniveaus in einem bestimmten Preisdiagramm zu erwarten sind. 

Die wichtigsten Niveaus sind 23,6 %, 38,2 %, 61,8 % und 78,6 %. Diese Retracement-Levels sind keine zufälligen Zahlen. Vielmehr sind sie von der Fibonacci-Folge abgeleitet, einer mathematischen Formel, die von einem italienischen Mathematiker im 13. Die meisten Händler im Finanzsektor verwenden sie bei der Analyse eines Kursdiagramms, um potenzielle Wendepunkte zu ermitteln.  

Beispielsweise würde der Kurs eines betrachteten Kryptowertes während eines abgeschlossenen Aufwärtstrends wahrscheinlich an einem Fibonacci-Unterstützungsniveau abprallen. Dies könnte der richtige Zeitpunkt für einen Einstieg in den Markt sein. Außerdem könnte das Widerstandsniveau ein hervorragender Punkt sein, um Gewinne mitzunehmen und einen Handel in Erwartung einer Umkehrung zu schließen.

Im Gegensatz dazu könnte ein etablierter Ausbruch auf der Unterstützung oder dem Widerstand als guter Einstiegspunkt für einen Handel dienen, der genau in die Richtung des Trends geht. Das liegt daran, dass sich der Ausbruch umkehrt, sobald die Unterstützung oder der Widerstand durchbrochen wird. Die durchbrochene Unterstützung wird zum Widerstand, während der durchbrochene Widerstand zur Unterstützung wird.

#8 – Stochastischer Oszillator (SO) Indikatoren

Der Stochastik-Oszillator ist ein praktischer vorlaufender Indikator, mit dem sich die Stärke der Dynamik eines bestimmten Trends bestimmen lässt. Er vergleicht den Schlusskurs des Vermögenswerts mit seiner Hoch-Tief-Spanne über einen bestimmten Zeitraum. Noch besser ist, dass der SO unabhängig von der Volatilität gut funktioniert, sogar auf dem sich schnell bewegenden Kryptowährungsmarkt. Die Geschwindigkeit, mit der er reagiert, hängt von den Einstellungen ab.

Der SO-Indikator besteht aus zwei Diagrammlinien, nämlich dem %K und dem %D:

  • %K = (letzter Schlusskurs - niedrigster Kurs) / (höchster Kurs - niedrigster Kurs) x 100
  • %D = 3-Tage SMA von %K

Wobei:

  • %K = Verhältnis zwischen dem Wachstum des aktuellen Schlusskurses vom Tiefstkurs des Zeitraums zum Tiefst-/Hochkurs des Zeitraums 
    %D = Durchschnitt %K über die letzten 3 Tage

Beide Diagramme bewegen sich zwischen den Bereichen 0 und 100. Wenn die Linie unter 20 liegt, gilt sie traditionell als überverkauft. Liegt sie jedoch über 80, so gilt sie als überkauft. In manchen Fällen können überverkaufte oder überkaufte Bedingungen während eines starken Trends jedoch einfach zu einer Konsolidierung in einer Seitwärtsbewegung des Preises führen.

Wenn die %K-Linie auf die %D-Linie übergeht, ist das aktuelle Momentum höher als der 3-Perioden-Durchschnitt; ein Aufwärtstrend kann bevorstehen. Der Grund dafür ist, dass der Preis dem Momentum folgt, und der Schnittpunkt der beiden Diagramme signalisiert eine beträchtliche Verschiebung des Tagesmomentums.

Der Stochastik-Oszillator kann unter 80 fallen, sofern sich der Markt seitwärts konsolidiert. Dies ist nicht unbedingt ein Zeichen für einen Verkaufszeitpunkt. Vielmehr bedeutet es, dass die Kaufdynamik vorerst nachgelassen hat.

Kombination von Handelsindikatoren 

Viele erfahrene Händler haben festgestellt, dass die Kombination der richtigen Indikatoren unter verschiedenen Marktbedingungen ihnen eine genauere Handelserfahrung ermöglicht. Da sich die Marktbedingungen ständig ändern, von einer Schwankungsbreite bis hin zu einem Trend und wieder zurück, kannst du jeden Indikator je nach seiner Stärke zu deinem Vorteil nutzen.

Aber natürlich kann es eine echte Herausforderung sein, die Indikatoren richtig einzusetzen, vor allem wenn du deine Handelsstrategien noch nicht beherrscht. Hier sind ein paar Tipps, die du beachten solltest.

Vermeide eine Überfrachtung von Diagrammen mit denselben Informationen

Sobald klar wird, wie wertvoll Indikatoren sein können, kann die Tendenz bestehen, zu viele Indikatoren in einem Diagramm zu verwenden. Wenn ein Händler beispielsweise drei oszillierende Indikatoren unter einem Diagramm hinzugefügt hat, dann gibt es drei Indikatoren, die die gleichen Informationen liefern.

Das Hinzufügen weiterer Indikatoren, die dieselben Informationen liefern, macht ein Diagramm nicht zuverlässiger. Sie zeigen einfach dieselben überkauften und überverkauften Informationen auf unterschiedliche Weise an und bringen dein Diagramm nur durcheinander.

Kombiniere Indikatoren aus verschiedenen Kategorien

Ein kluger Weg, deine Krypto-Handelsindikatoren zu ordnen, besteht darin, diejenigen zu kombinieren, die zu verschiedenen Kategorien gehören. So lässt sich beispielsweise ein Trendindikator wie der gleitende Durchschnitt sehr gut mit einem Momentum-Indikator wie dem RSI kombinieren. Denn während der gleitende Durchschnitt die Richtung des Trends anzeigt, würde der RSI die Stärke des Trends anzeigen.

Handelsindikatoren vs. eigene Strategien

Eine Handelsstrategie ist ein umfassender Plan, den du für die Durchführung deiner Handelsaktivitäten benötigest. Sie beinhaltet die Aufstellung eines Plans, eine Reihe von Zielen, eine Risikotoleranz und die Befolgung einer Reihe von Regeln, die festlegen, wann eine Aktion auf dem Markt durchgeführt werden sollte. Kurz gesagt, es ist ein beabsichtigter Rahmen, der deine Handelsbemühungen leitet. Das Ziel ist es, das finanzielle Risiko zu minimieren und viele unnötige Entscheidungen zu vermeiden. 

Um das Beste aus deiner Strategie herauszuholen, musst du auf der Grundlage deiner Recherchen Ideen und bewährte Verfahren entwickeln, um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Es ist verständlich, dass die Entwicklung einer profitablen Handelsstrategie eine Herausforderung sein kann, da sie über die grundlegende Methode des Hochkaufs und Tiefverkaufs hinausgeht.

Im Folgenden findest du einige wesentliche Fakten, die du bei der Entwicklung einer Handelsstrategie berücksichtigen solltest:

  • Kenne die Anlageklassen, mit denen du handeln willst
  • Bestimme, ob du kurz- oder langfristig handeln willst
  • Wähle die Art des Setups, das du anwenden möchtest
  • Wähle die Tools und Indikatoren, die du verwenden möchtest
  • Bestimme deine Risikotoleranz
  • Dokumentiere und messe die Performance deines Portfolios
  • Erkenne, was deine Einstiegs- und Ausstiegspositionen auslöst

Fazit

Das allgemeine Ziel der Verwendung von Krypto-Handelsindikatoren ist es, dir bei der Interpretation der Marktbedingungen zu helfen, um Handelsmöglichkeiten zu erkennen. Die in diesem Artikel analysierten Tools sind ein Anfang und unglaublich praktisch für deine Handelsreise. 

Aber du solltest wissen, dass Indikatoren allein keine Handelssignale erzeugen. Es wäre hilfreich, wenn du festlegen würdest, welche Methode du auf der Grundlage der Funktionalität eines bestimmten Indikators anwendest, um ein Handelssignal zu geben. Noch besser ist, dass sich viele dieser Indikatoren bei richtiger Anwendung gegenseitig ergänzen können.

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