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Proof-of-Work vs Proof-of-Stake

Proof-of-Work? Proof-of-Stake? Proof-of was

Wenn du mit diesen Worten nicht viel anfangen kannst, dann bist du hier richtig, denn heute werden wir uns intensiv mit diesem Thema beschäftigen und Klarheit für dich schaffen. 

Jedes zentralisierte System (z. B. eine Datenbank) hat, wie der Name schon sagt, sein Zentrum. Wenn die Daten aktualisiert werden müssen, kann dies nur von einer zentralen Stelle geschehen, die als einzige für die Verwaltung eines echten Datensatzes zuständig ist.

Die Blockchain ist ein dezentralisiertes System, was bedeutet, dass es kein Zentrum und keine Behörden gibt. Dabei stellt sich die Frage, ob jeder die Daten auf einer Blockchain nach seinem Belieben hinzufügen, löschen oder aktualisieren kann? Nein, natürlich nicht. Auf diese Weise könnte jeder eine beliebige Menge an Bitcoin zu seiner Wallet hinzufügen, was das System weniger vertrauenswürdig und zuverlässig und damit weniger wertvoll macht. Ein starkes und sicheres dezentralisiertes System muss über eine Möglichkeit verfügen, die Daten zu belegen (proof). Anstatt eine zentrale Behörde dafür in die Pflicht zu nehmen, schafft die Blockchain eine Vereinbarung zwischen allen ihren Nutzern. Diese Vereinbarung kann durch Konsensmechanismen getroffen werden. 

Proof-of-Work und Proof-of-Stake sind Beispiele für Konsensmechanismen, die auf unterschiedlichen Prinzipien beruhen.  

Vorstellung des Proof-Of-Work und des Proof-Of-Stake

Proof-of-Work ist ein gängiger Konsensalgorithmus, der von den beliebtesten Kryptowährungsnetzwerken wie Bitcoin und Litecoin verwendet wird. Im Grunde erfordert Proof-of-Work, dass man eine Kopie der gesamten Blockchain auf einem lokalen Rechner installiert. Bei jeder neuen Transaktion vergleicht die Blockchain die Daten von jedem Rechner und die Transaktion wird genehmigt, wenn die Daten in 51 % der Fälle übereinstimmen. Das erfordert eine Menge Berechnungen, Rechenleistung und Strom (mit anderen Worten, es erfordert eine Menge Arbeit), weshalb es auch Proof-of-Work ("Arbeitsnachweis") genannt wird. 

Proof-of-Stake ist ein weiterer gängiger Konsensalgorithmus, der jedoch nicht die Leistung von Mining-Maschinen nutzt, sondern die in eingefrorenen Wallets hinterlegten Coins der Nutzer zur Verifizierung von Transaktionen verwendet. Bei Proof-of-Work ist der Vorteil beim Mining umso größer, je mehr Rechenleistung man besitzt, wohingegen bei Proof-of-Stake die Wahrscheinlichkeit des Minings eines Krypto-Assets von dem Anteil an Coins (Stake) abhängt, den man besitzt. Jemand, der beispielsweise 5 % aller Coins besitzt, wird etwa 5 % der neuen Blöcke erzeugen. 

Der Hintergrund von Proof-Of-Work

In den frühen 90er Jahren teilten die Mitarbeiter der IBM-Forschungsabteilung Cynthia Dwork und Moni Naor die Idee eines neuen Algorithmus zur Bekämpfung von Spam-E-Mails, der als Proof-of-Work bekannt ist. Wenig später, im Jahr 1997, entwickelte Adam Beck ein funktionierendes System auf der Grundlage dieser Idee für sein Projekt HashCash zur Bekämpfung von Spam. Damals verwendete dieses Projekt dieselben Kryptografiemethoden, die heute in der Blockchain-Technologie zum Einsatz kommen, und Satoshi Nakamoto bezog sich später auf Becks Arbeit, als er an seinem eigenen Projekt arbeitete.

Und so funktioniert es: Mining ist der Prozess, bei dem neue Transaktionsblöcke erstellt und der Blockchain hinzugefügt werden. Der PoW-Konsensmechanismus legt seine eigenen Regeln fest, die die Korrektheit des Mining-Prozesses überprüfen. Die Aufgabe eines Miners ist es, einen neuen Block für die Blockchain zu finden, was eine Menge Rechenleistung erfordert. Der erste Miner, der die richtige Lösung findet, erhält als Belohnung neu generierte Coins. Aber die Komplexität des Netzwerks ändert sich ständig und passt sich an, so dass mit der Zeit immer mehr Rechenleistung benötigt wird. Deshalb schließen sich manche Miner in Pools zusammen oder bauen große Mining-Farmen auf, um die Rechnerkapazität zu erhöhen. Je mehr Rechenleistung zur Verfügung steht, desto wahrscheinlicher ist es, dass man als Erster die richtige Lösung findet. 

Aber es gibt auch einen Nachteil. Mit jedem neuen Computer, der dem Netz hinzugefügt wird, wird es komplexer und erfordert mehr Berechnungen. Mit jeder neuen Hardware, die zur Steigerung der Berechnungen hinzugefügt wird, steigt der Energieverbrauch. Die Energiekosten für das Mining in den größten Blockchains sind mit dem Energieverbrauch einiger Länder vergleichbar. Es besteht also ein ständiger Bedarf, neue Geräte zu kaufen und mehr Strom zu verbrauchen, um ein erfolgreicher Miner zu sein.

Ursprung Von Proof-Of-Stake

Genau wie Proof-of-Work hat auch die Idee des Proof-of-Stake ihren Ursprung in den 90er Jahren. Wei Dai brachte die Idee der Geldpolitik in sein B-Money-Währungsprojekt ein. Satoshi Nakamoto nutzte später einige der Entwicklungen von Dai bei der Arbeit an Bitcoin. 

Im Jahr 2011 veröffentlichte ein bitcointalk.org-Nutzer mit dem Spitznamen QuantumMechanic die Beschreibung des PoS-Algorithmus. Ein Jahr später wurde das Kryptowährungsnetzwerk Peercoin ins Leben gerufen, das mit diesem Algorithmus arbeitete.

Der Hauptunterschied zwischen Proof of Work und Proof of Stake ist das Prinzip der Erzeugung eines neuen Blocks in der Blockchain. Bei PoW hängt die erfolgreiche Erzeugung eines neuen Blocks stark von der Rechenleistung ab, während sie bei PoS von der Anzahl der Coins abhängt, die der Nutzer besitzt. Wie bereits erwähnt, wird jemand, der 5 % aller Coins besitzt, etwa 5 % der neuen Blöcke erzeugen. Diese Methode des Minings von Krypto-Vermögenswerten wird als Forging oder Minting bezeichnet. Für die Dienstleistung des Sperrens der Coins wird eine Gebühr erhoben. 

In den letzten Jahren hat das Staking von Kryptowährungen stark an Popularität gewonnen, da es einfacher ist, als teure Hardware zu kaufen, um komplexe mathematische Berechnungen zu lösen, wie sie bei PoW erforderlich sind. Im Jahr 2020 wurde Tezos laut Staking Rewards das größte Staking-Netzwerk. Dann kündigte Coinbase an, dass Nutzer ihre Cosmos (ATOM) Token staken können. Selbst Ethereum, einer der beliebtesten Kryptowährungen, wechselte nach dem lang erwarteten "Merge " von Proof-of-Work zu Proof-of-Stake.

Das Staken von Token zur Validierung von PoS-Protokollen ist zu einer der wichtigsten Formen des passiven Einkommens geworden.

PoS löst einige PoW-Probleme

Und das ist eine Tatsache. Ein PoS-Netz verbraucht zum Beispiel nicht so viel Energie, weil es keine große Rechenleistung benötigt. Bei einem PoW-Algorithmus besteht eine "51 %-ige Gefahr" einer Attacke. Das bedeutet, dass jeder, der mehr als 50 % der Mining-Hash-Rate des Netzwerks besitzt, die Aufzeichnung neuer Blöcke unterbrechen kann, indem er andere Miner daran hindert, Blöcke fertigzustellen. Dies ist in der Anfangsphase der Existenz jedes Krypto-Assets mit dem PoW-Mechanismus möglich, aber nicht mit PoS, da der Angreifer mehr als die Hälfte aller Coins besitzen muss. Aber selbst wenn jemand 51 % aller Coins besitzt, ist er damit der größte Teilnehmer des Netzwerks und hat am wenigsten Interesse am Absturz des Wechselkurses.

Außerdem ist der Einstieg in das Krypto-Ökosystem für die Nutzer durch das Staking viel einfacher. Anstatt tonnenweise teure Hardware zu kaufen und nach dem Land mit dem günstigsten Strompreis zu suchen, können Nutzer ihre Coins einfach für eine bestimmte Zeit in einer speziellen Wallet anlegen.

SwissBorg-App Und Staking

Dank der Entwicklung der SwissBorg Earn-Funktion ist das Staking für jeden Kleinanleger zugänglich geworden. Im Gegensatz zum klassischen PoS-Staking, bei dem die Coins der Beteiligten für eine gewisse Zeit eingefroren werden, um die über das Netzwerk getätigten Transaktionen zu validieren, können App-Nutzer einen flexibleren Ansatz für das Staking wählen, das Liquid Staking. Liquid Staking bedeutet, dass man seine Token an einen Dienstleister überträgt, der sie dann wiederum für einen stakt, ohne dass man den Zugriff auf sein Geld verliert. Liquid Staking ermöglicht einem den Zugriff auf sein Guthaben, auch wenn man es gerade gestakt ist. Die Gelder verbleiben auf einem Treuhandkonto, sind aber nicht "gesperrt" und unzugänglich, wie es beim PoS-Staking der Fall wäre.

Staking ist jedoch mit einigen Risiken verbunden:

  • Slashing: Beim Slashing wird der Validator/Backer für einen Fehler bestraft, den er begangen hat. Es handelt sich dabei um einen Mechanismus, mit dem das Netzwerk von abnormalem Verhalten abschrecken will. Die Strafen hängen von der Art des Fehlverhaltens und von den Parametern des Protokolls ab. In den meisten Fällen wird der Validator/Backer mit einem bestimmten Prozentsatz der Token bestraft, die er innerhalb des Stakings oder eines Sicherheitsdepots hält.
  • Krypto-Volatilität: Das wahrscheinlich gefährlichste Risiko beim Staking ist die Volatilität. Eine Krypto-Dividende auf dein gestaktes Guthaben zu erhalten, könnte sich in der Tat gut anhören und sehr profitabel sein, wenn sich der Markt in einem Bullenmarkt befindet. Auf der anderen Seite könnte die Belohnung für das Staking den Verlust aufgrund eines Preisverfalls nicht decken. 
  • Sperrfrist: Einige Staking-Protokolle können eine Sperrfrist für das Staking vorsehen. Das bedeutet, dass man zustimmt, das gestakte Guthaben für einen Mindestzeitraum zu halten, bevor man es (oder verdiente Belohnungen) wieder verkaufen kann.

Dank der wichtigen Partnerschaften von SwissBorg mit den besten Staking-Protokollen ist Liquid Staking nun für jeden App-Nutzer verfügbar. Wie immer raten wir dazu, eigene Nachforschungen anzustellen und sich über die Risiken im Klaren zu sein. 

Fazit

Das haben wir nun gemeinsam gelernt:

  • Blockchain ist ein dezentrales System, das Konsensmechanismen zur Validierung von Transaktionen verwendet;
  • Proof-of-Work ist ein gängiger Konsensalgorithmus, der auf Rechenleistung und komplexe mathematische Berechnungen angewiesen ist;
  • Proof-of-Stake ist ein weiterer Konsens-Mechanismus, der die Anzahl der Coins verwendet, um Transaktionen zu validieren und neue Blöcke zu generieren; die Coins werden für einen bestimmten Zeitraum gesperrt.
  • Liquid Staking bedeutet, dass man seine Token an einen Dienstleister überträgt, der diese dann für einen wiederum stakt, ohne dass man den Zugriff auf sein Guthaben verliert und ohne Sperrfrist, d.h. man kann das Guthaben jederzeit wieder abheben. 

Dank SwissBorg Earn kannst du jetzt auf Liquid Staking zugreifen und von deinen Kryptos profitieren!

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